• Achtelfinale deutsche Meisterschaft

    Am kommenden Sonntag um 13:30Uhr treten unsere Mädels im Rückspiel gegen den Thüringer HC an. Nach dem knappen Hinspielsieg gilt es, diesen vor heimischem Publikum zu bestätigen. Um den Tag zu einem besonderen Erlebnis zu machen, benötigen wir Eure Hilfe. Die Mannschaft würde sich über eine gut gefüllte Eugen-Haas-Halle freuen. Als weiteren Anreiz bieten wir die Möglichkeit, sich das Spiel der Bundesligamannschaft, welches um 16:00Uhr in der Schwalbe Arena angepfiffen wird, anzuschauen. Unter Vorlage der Eintrittskarte zu unserem Spiel erhaltet Ihr eine Karte für nur 10€. Es sind noch genügend Sitzplätze vorhanden.
    Das Team der VfL-Damen-2020.

Rauschende Abschiedsgala und enge Partie

Während die Juniorinnen des VfL Gummersbach den HC Gelpe/Strombach im Endspiel des Oberberg-Online-Pokals aus der Halle fegten, siegten die HC-Junioren knapp gegen den CVJM Oberwiehl.


Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell
Bild: Michael Kleinjung








Oberberg-Online-Kreispokal, Finale Juniorinnen

VfL Gummersbach - HC Gelpe/Strombach 39:26 (16:12).



Das kam dann doch ziemlich überraschend: Die Juniorinnen des VfL Gummersbach wiesen den HC verblüffend deutlich in die Schranken. Und das nur drei Tage nach dem bitteren Aus im Achtelfinalrückspiel um die Deutsche B-Jugendmeisterschaft gegen den Thüringer HC. 72 Stunden nach dem schmerzheften Knockout gegen die Ostdeutschen traten die Gummersbacherinnen in fast identischer Besetzung zum Endspiel um den lokalen Cup an. Und es schien so, als wolle man sich den Frust der Sonntagsniederlage aus den Knochen spielen. Aber nicht nur dieser Umstand hatte etwas Besonderes: Es dürfte vielmehr die letzte Partie gewesen sein, die die Kreistädterinnen mit dem bis dato gewohnten Personal gespielt haben. Das Team wird sich nach dem Abschiedsmatch am Tag der Arbeit mehr oder weniger in alle Winde verstreuen.

"Vielleicht waren sie deshalb besonders motiviert und haben sich deshalb noch einmal 150-prozentig reingehängt ", orakelte Erik Schoppmann nach der Begegnung. Der erfolgreiche VfL-Coach selbst weiß im übrigen nicht, ob und wie es mit ihm persönlich weitergeht. Die im Vorfeld als Fifty-Fifty-Spiel eingeschätzte Auseinandersetzung gestaltete sich derweil nur bis kurz vor dem Gang zur Pausenerfrischung einigermaßen ausgeglichen. Als die blau-weißen Talente dann aber aus einem 12:11 noch den 16:12-Halbzeitstand machten, waren sie nach Wiederbeginn einfach nicht mehr zu halten. Quasi im Minutentakt bauten sie ihren Vorsprung aus und beim 35:19 (53.) war sogar die 40-Treffermarke realistisch. Erst jetzt ging man ein wenig vom Gaspedal, so dass die konsternierten HC-Spielerinnen noch ein wenig am Endergebnis schrauben konnten.

Schoppmann, der alle seine Akteurinnen einsetzte, erteilte seinen Teenagern ein Pauschallob: "Sie waren heute alle super. " Wobei die beiden Torfrauen Kea-Melissa Wendel und Lea Luise Schoppmann sowie die jeweils siebenfachen Torschützinnen Celine Blumberg, Lilly Gauger und Marie-Sophie Wlodarek noch etwas aus einem bärenstarken Team herausragten.


VfL Gummersbach: Lilly Gauger, Marie-Sophie Wlodarek (je 7), Celine Blumberg (7/2), Hannah Stoecker (6), Annika Frick (4/1), Emely Brand (3), Patricia Curcic, Melisa Oezmen, Emilia Gauger, Lara Schmalenbach (je 1), Ronja Breuer (1/1)


HC Gelpe/Strombach: Svenja Puetz (8/3), Pauline Müller (6), Leonie Hardt (3), Lara Köhl (2), Lilly Renner, Kerstin Reichert, Andrea Bruss, Lena-Marie Weissenegger, Julia Weber, Jessica Färber, Meike Domnick (je 1)


Thüringer HC beendete alle VfL-Träume

VfL-B-Mädchen scheitern nach knappem Hinspiel-Sieg im Achtelfinal-Rückspiel nach Schwächephase in der zweiten Halbzeit - Gäste ziehen ins Viertelfinale ein


Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell
Bild: Michael Kleinjung


Am Ende war die Enttäuschung natürlich groß, als feststand, dass die Reise der weiblichen B-Jugend des VfL Gummersbach im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft ihr Ende gefunden hatte. Leere Gesichter und Frust pur kennzeichneten ein Spiel gegen den Thüringer HC, das lange Zeit von der Spannung gelebt hatte und von viel Hektik geprägt war. Die Gastgeberinnen waren mit dem Vorteil eines knappen 28:29-Auswärtssieges in das Rückspiel gegangen, doch war schon während der umkämpften ersten Hälfte klar, dass es schwer werden würde, die physisch starken Gäste zu knacken. "Wir wollten sie nicht ins Spiel kommen lassen, aber das hat nie so richtig geklappt ", analysierte VfL-Trainer Erik Schoppmann.
Jedenfalls fand der THC schneller ins Spiel, führte rasch mit 1:4, doch der in der ersten Hälfte treffsicheren Hannah Stöcker war es zu verdanken, dass der VfL unter dem Jubel von rund 200 Zuschauern rasch zum 4:4 ausgleichen konnte. Im Anschluss entwickelte sich eine enge Partie, in der die Gäste stets ein Tor vorlegten, die Gastgeberinnen aber regelmäßig ausgleichen konnten. Etliche technische Fehler sowie unsichere Anspiele hüben wie drüben sorgten dafür, dass es spannend blieb. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Gäste auf zwei Tore absetzen.

Nach dem Wechsel war es vor allem Marie Wlodarek, die in der ersten Hälfte kaum zur Geltung gekommen war, zu verdanken, dass der VfL lange noch im Spiel blieb. Ihre Treffer sorgten dafür, dass der THC nicht schon frühzeitig mit mehr als drei Toren davonziehen konnte. Als Celine Blumberg in der 37. Minute allerdings mit einem Siebenmeter scheiterte, nachdem sie vorher alle Strafwürfe sicher verwandelt hatte, bekamen die Gäste deutlich Oberwasser, erhöhten bis zur 42. Minute auf 20:25 und sorgten so für die Vorentscheidung.

Auch eine offene Deckung des VfL vermochte das Blatt nicht mehr zu wenden. Am Ende stand ein 26:30-Sieg des Thüringer HC auf der Anzeigetafel, der am Ende aufgrund der stärkeren Physis der Gäste auch verdient war. VfL-Coach Erik Schoppmann lobte trotz der Niederlage sein Team: "Es ist toll, was meine Mannschaft in dieser Saison geleistet hat. Heute sind wir enttäuscht, aber morgen dürfen wir uns auch über unsere wirklich guten Leistungen freuen."



VfL Gummersbach: Hannah Stöcker (6), Celine Blumberg (6/4), Marie Wlodarek (5), Emilia Gauger (4), Ronja Breuer (3), Annika Frick (2)




VfL-B-Mädchen fiebern Rückspiel entgegen


Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell
Bild: Michael Kleinjung


Am kommenden Sonntag entscheidet sich nach dem knappen Hinspielsieg gegen den Thüringer HC, ob man ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft einzieht – Besucher erhalten verbilligten Eintritt bei Bundesligaspiel des VfL gegen Erlangen.
Die Weichen für ein erfolgreiches, tolles Handballfest der weiblichen B-Jugend des VfL Gummersbach sind gestellt. Wenn man am kommenden Sonntag, 28. April, um 13:30 Uhr in der Eugen-Haas-Halle im Achtelfinal-Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft auf den Thüringer HC trifft, spricht vieles für die Gastgeberinnen. Schließlich hat man das Hinspiel knapp mit 28:29 für sich entscheiden können. Eine intensive Trainingswoche mit einem langen Videostudium, bei dem die Fehler besprochen wurden, liegt zudem hinter der Mannschaft von Trainer Erik Schoppmann. Der Boden ist bereitet, doch den Coach plagen Zweifel und er warnt vor einem bösen Erwachen. Natürlich, so Schoppmann, spreche vieles für seine Mannschaft. „Aber genau darin liegt die Gefahr. Man muss auch mal Phasen im Spiel einkalkulieren, in denen es vielleicht nicht so läuft. Ich hoffe, dass meine Mannschaft dann damit umgehen kann.“

Grundsätzlich erlebt Schoppmann sein Team in den vergangenen Tagen mit einer positiven Grundeinstellung und sehr engagiert. Was dem Trainer Zuversicht gibt, ist die die Tatsache, dass man schon sehr lange zusammenspielt und bereits in etlichen Endspiel-Situationen Erfahrungen sammeln konnte. Doch der Thüringer HC werde eine harte Nuss, verweist der Coach auf die Kampfkraft und Emotionalität des Gegners, die man im Hinspiel zu spüren bekommen habe. „Wir müssen da höllisch aufpassen, dass wir sie nicht stark machen.“ Verzichten muss man im Rückspiel auf die verletzten Emely Brand und Lara Raupach, weswegen Schoppmann aus der Zweitvertretung Lara Schmalenbach in den Kader berufen hat.

Am Sonntag wird man sich nach einem gemeinsamen Frühstück auf den Gegner einstellen und hofft auf reges Zuschauerinteresse. „200 bis 300 Fans wären klasse, jede Zahl darüber sensationell“ freut sich Schoppmann auf die 50 Minuten. Und für alle Besucher des B-Jugend-Spiels gibt es noch ein „Bonbon“. Wer dort eine Eintrittskarte kauft, kann um 16 Uhr das Bundesligaspiel des VfL Gummersbach gegen Erlangen zu einem deutlich reduzierten Eintrittspreis verfolgen. Dann kostet unter Vorlage der B-Jugend-Karte ein Sitzplatz lediglich zehn Euro. „Ein tolles Entgegenkommen der Bundesliga-Geschäftsführung“, meint Schoppmann.

Erste Hürde geschafft, aber der Trainer warnt

Im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft tritt die weibliche B-Jugend des VfL Gummersbach den Heimweg mit einem 28:29 Sieg über den Thüringer HC an.

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Nach einem sehr guten Handballspiel hat der VfL Gummersbach beste Karten, ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft einzuziehen. Mit einem knappen Vorsprung geht man ins Rückspiel, das in 14 Tagen in Gummersbach über die Bühne geht. Dennoch war VfL-Coach Erik Schoppmann mit der Vorstellung seiner Mannschaft in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt nicht einverstanden. Kämpferisch habe man hervorragend agiert, zeitweise auch spielerisch überzeugen können, "aber wir haben zweimal einen Fünf-Tore-Vorsprung wieder abgegeben, und das ärgert mich kolossal, weil wir den Gegner stark gemacht haben ". So warnt Schoppmann auch vor dem Rückspiel in heimischer Halle. "Das ist nur ein Tor und wir haben gesehen, dass der THC sehr kampfstark ist. "

Ohne die verletzte Emely Brand und einer wegen Magenkrämpfen kaum einsetzbaren Lilly Gauger zeigte sich der VfL nach einer vierstündigen Busfahrt hellwach. Schnell führte man 3:5 (10.) und 6:8 (16.), und konnte beim 9:12 erstmals mit drei Toren vorlegen. Schließlich ging es mit einem von Celine Blumberg, der treffsichersten VfL-Akteurin mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeit. Zwischen der 32. und 40. Minute hatte der VfL dann seine stärkste Phase, zog auf 16:21 und 20:25 davon. Doch man bekam den Sack nicht zu. Die Gastgeberinnen profitierten von einigen Abspielfehlern, brachten den VfL mit einer kurzen Deckung gegen Hannah Stöcker und Emilia Gauger kurzzeitig aus dem Konzept und machten aus einem 23:27 binnen vier Minuten den Ausgleich. Zwei Treffer von Ronja Breuer und Celine Blumberg brachten dann zumindest noch den knappen Sieg.

Mit der erzielten Torquote in einem Auswärtsspiel war Trainer Schoppmann zufrieden. "Wir dürfen jedoch keine 28 Treffer kassieren, das ist zu viel. " Dennoch gibt das Ergebnis im ersten Achtelfinalspiel Anlass zu vorsichtigem Optimismus.

Achtelfinale Deutsche Meisterschaft, weibliche B-Jugend

Thüringer HC - VfL Gummersbach 28:29 (12:14).

VfL Gummersbach: Celine Blumberg (8/2), Ronja Breuer (7), Hannah Stöcker (6), Annika Frick (5/2), Emilia Gauger (2), Marie Wlodarek (1)

das Abenteuer beginnt...

Am morgigen Sonntag reisen unsere Mädels zum Achtelfinalhinspiel nach Erfurt. Dort treffen sie auf die Mannschaft des Thüringer HC, die sich vergangenen Sonntag im Qualifikationsspiel gegen die HSG Würm-Mitte mit 30:27 durchsetzen konnten.
Für unsere Mannschaft erfüllt sich damit ein lange gehegter Traum. Nach dem Titel des Westdeutschen Meisters in der C-Jugend vor zwei Jahren nun wieder in den Kampf der 16 besten Mannschaften Deutschlands eingreifen zu können. Wir reisen zusammen mit den Fans im großen Bus nach Thüringen. Das Rückspiel ist am 28.04.2019 um 13:30 Uhr in der Eugen-Haas-Halle. Wir würden uns sehr über eine große Zuschauerzahl freuen

Link zum Liveticker

Sieg mit angezogener Handbremse

Meister VfL Gummersbach gewinnt etwas mühsam sein letztes Nordrheinligaspiel mit 26:30 (12:14) beim Bergischen HC.

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Es war ein Pflichtsieg, den der Nordrheinliga-Meister aus der Kreisstadt beim Nachbarn mitnahm, aber irgendwie war auch die Luft raus, nachdem der Titel bereits unter der Woche festgestanden hatte. Gegen den Tabellenvorletzten kassierte die von Kai Stübben, der für den urlaubenden Trainer Erik Schoppmann die Verantwortung auf der Bank hatte, viel zu viele Tore. In keiner Phase des Spiels bekam man Zugriff auf die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeberinnen. Dennoch war der Sieg nie in Gefahr. Beim Sieger verdienten sich erneut Celine Blumberg, die erneut auf der Mitte ein Klasse-Spiel machte, und Annika Frick am Kreis die Bestnoten. Dem VfL bleiben jetzt zwei Wochen Vorbereitung für das erste Achtelfinalspiel der Deutschen Meisterschaft.

Bergischer HC - VfL Gummersbach 26:30 (12:14).

VfL Gummersbach: Celine Blumberg (8), Annika Frick (7), Hannah Stöcker (4), Marie Wlodarek, Emilia Gauger, Ronja Breuer (je 3), Lilly Gauger (2)

Souverän zur Meisterschaft

Die weibliche B-Jugend des VfL Gummersbach machte den Titel mit dem Auswärtssieg in Bonn perfekt und plant jetzt für das Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft.


Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell
Bild: Michael Kleinjung

Überlegen hat sich der VfL Gummersbach in der Nordrheinliga einen Spieltag vor dem Saisonende den Titel geholt. Souverän setzte man sich beim Schlusslicht durch und konnte sich schon weit vor dem Schlusspfiff darüber freuen, das erste Teilziel erreicht zu haben. Der Auftakt des Spiels in der Bundesstadt war etwas holprig, der VfL lag zwar in Front und führte zwischenzeitlich 7:12, aber man spielte mit angezogener Handbremse. Das änderte VfL-Trainer Erik Schoppmann in der Pause, als er die Deckung auf eine 5:1-Formation umstellte.
Fortan lief es für die Gäste viel besser. Die Bonnerinnen mussten zusehen, wie der VfL auf 14:36 davonzog und sich die Meisterpunkt souverän holte. Anschließend wurde gefeiert. Am nächsten Wochenende muss man noch in der Liga beim Bergischen HC antreten, ehe voraussichtlich gegen den Thüringer HC das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft ansteht. "Da wollen wir natürlich auch eine gute Rolle spielen ", freut sich Trainer Schoppmann auf das Kräftemessen mit dem Zweiten der Oberliga Mitteldeutschland. Das Hinspiel dürfte am 14.4 in Erfurt stattfinden, das Rückspiel ist am 28. April um 13:30 Uhr in der Eugen-Haas-Halle vorgesehen.

TSV Bonn rrh. - VfL Gummersbach 19:44 (11:19)

VfL Gummersbach: Celine Blumberg (11/1), Annika Frick, Emilia Gauger (je 7), Hannah Stöcker (6), Melisa Özmen (5), Lilly Gauger (4), Marie Wlodarek (2/1), Ronja Breuer (2/1).

Weitere Bilder vom Spiel gegen TV Haan

!!!!! Wir bedanken uns bei Tom Nickel für die tollen Bilder !!!!!

Den Titel so gut wie in der Tasche

Die B-Jugend des VfL Gummersbach siegt deutlich gegen den Haaner TV und dürfte im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft auf den Thüringer HC treffen.


Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell
Bilder: Michael Kleinjung

Nach dem Spiel gegen den Haaner TV fiel die Last von VfL-Trainer Erik Schoppmann ab, denn jetzt war auch für den Vater des VfL-Erfolges klar, dass den B-Juniorinnen der Titel in der Nordrheinliga zu 99,9 Prozent sicher ist. "Jetzt bin ich entspannt", freute sich Schoppmann über eine sehr starke Leistung seines Ensembles, vornehmlich in der zweiten Hälfte. Ohne Emilia Gauger, Emely Brand und Evelyn Riegert und mit gerade einmal neun Feldspielerinnen lag der favorisierte VfL im ersten Abschnitt zwar immer vorne, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Haan erwies sich als der erwartet unbequeme Gegner, gegen den man auch in der Vergangenheit immer wieder Probleme hatte.

Nach der Halbzeit rückten die Gäste gar auf 14:12 (27.) heran, doch ein Trio brachte den VfL in die Spur. Im Tor zeigte Kea Wendel erneut eine starke Partie, im Angriff war gegen die Geschosse von Hannah Stöcker kein Kraut gewachsen, und Celine Blumberg führte im Rückraum klug Regie, vergaß dabei aber auch nicht, selbst zum Torfestival beizutragen. Wie Stöcker erzielte sie neun Treffer. Binnen neun Minuten enteilte der VfL bis auf 23:14 und stieß in der Folge kaum noch auf Gegenwehr, sodass am Ende ein deutliches 31:18 auf der Anzeigetafel stand.

Gummersbach kann bereits am kommenden Dienstag die Meisterschaft bejubeln, wenn sich mit St. Tönis und Solingen zwei Verfolger duellieren. Holt St. Tönis nicht mehr als einen Zähler, ist der VfL Meister. Spätestens aber am Donnerstag kann der VfL den Titel aus eigener Kraft klarmachen, wenn man beim bislang punktlosen Schlusslicht aus Bonn antritt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss Gummersbach dann im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft am 14. April beim Thüringer HC antreten. Das Rückspiel findet dann am 28. April vor dem Bundesligaspiel des VfL Gummersbach gegen Erlangen statt.


VfL Gummersbach - Haaner TV 31:18 (14:11)

VfL Gummersbach: Hannah Stöcker, Celine Blumberg (je 9), Marie Wlodarek (5), Lilly Gauger, Melisa Özmen, Ronja Breuer, Annika Frick (je 2)

Meisterschaft zum Greifen nah

B-Juniorinnen des VfL Gummersbach kann nach dem Erfolg bei Verfolger Solingen der Titel kaum noch streitig gemacht werden.

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Das Spitzenspiel hatte alles, was Handball ausmacht: Hektik, einen spannenden Spielverlauf, eine hitzige Atmosphäre in einer vollen Halle, umstrittene Entscheidungen, hervorragenden Jugendhandball und am Ende strahlende Gäste, die damit den Titel so gut wie unter Dach und Fach gebracht haben. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die mit unglaublichem Siegeswillen und einem großen Mannschaftsgeist sich durchgebissen und Nackenschläge weggesteckt hat ", freute sich VfL-Coach Erik Schoppmann. Gestützt auf eine bärenstarke Kea Wendel im Tor, zeigte der VfL schon sehr früh, dass er nicht gewillt war, Geschenke in Solingen zu lassen.
Über 3:6 markierte die starke Ronja Breuer in der 22. Minute bereits das zwischenzeitliche 6:11, doch verlor der VfL noch vor der Pause Emily Brand mit einer Fußverletzung nach einem Foul. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Mit dem Abpfiff der ersten Hälfte erhielt der VfL noch einen Freiwurf, den Marie Wlodarek nicht über die Mauer, sondern eine Gegenspielerin im Brustbereich traf. Die Schiedsrichter erkannten jedoch einen Kopftreffer, was für Entsetzen auf der VfL-Bank sorgte. Nur mit einer knappen Führung ging der VfL in die Pause.
Doch die Kreisstädterinnen präsentierten sich nach dem Wechsel kalt wie eine Hundeschnauze, von Verunsicherung keine Spur. Souverän heilt man den Gegner in Schach und den Vorsprung bei drei bis vier Treffern, um zum Ende hin nochmals zuzulegen und deutlich zu gewinnen. "Das war schon stark ", so Schoppmann, der bei fünf Punkten Vorsprung auf Solingen jetzt den Meistersekt kalt stellen kann.


HSV Solingen-Gräfrath - VfL Gummersbach 19:25 (10:11)

VfL Gummersbach: Hannah Stöcker (7), Ronja Breuer (6), Emilia Gauger (5), Annika Frick (4/1), Celine Blumberg (3/2)

Pflichtsieg ohne Glanz

Weibliche B-Jugend des VfL Gummersbach bleibt in der Nordrheinliga auf Titelkurs

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell


Der Spitzenreiter tat seine Pflicht - mehr aber auch nicht. "Das war ein emotionsloser Auftritt. Wir haben uns lange Zeit sehr schwer getan ", hatte VfL-Coach Erik Schoppmann zwar einen Sieg seines Teams gesehen, war aber mit der Vorstellung über weite Strecken nicht einverstanden. In der Abwehr fehlte vor allem vor der Pause der Zugriff, weshalb das Kellerkind aus Aldekerk immer wieder Löcher in der wackeligen Defensive der Kreisstädter fand. Mit mehr als drei Toren kam der VfL in den ersten 25 Minuten nicht weg, sodass nur ein knappes 14:12 in der Halbzeit auf der Anzeige stand. Bis zum 19:17 blieb es eng, erst im Anschluss drückte sich die individuelle Überlegenheit auch im Ergebnis aus und der VfL zog bis auf 27:18 davon.
Während der VfL in der Abwehr erst nach einer Umstellung auf die defensivere Variante stabiler wirkte, konnte man über den Angriff nicht meckern. Hannah Stöcker erzielte trotz einer Schwächung durch eine Grippe acht Treffer und Celine Blumberg vertrat die etatmäßige Regisseurin Emilia Gauger auf der Mitte sehr gut. "Sie hat das richtig gut gemacht ", lobte Trainer Schoppmann, der von seiner Mannschaft für den kommenden Sonntag beim Gastspiel in Solingen eine Leistungssteigerung fordert. "Sonst werden wir gegen unseren direkten Verfolger keine Chance haben. "


VfL Gummersbach - TV Aldekerk 29:23 (14:12)

VfL Gummersbach: Hannah Stöcker (8), Celine Blumberg (8/3), Emely Brand (4), Marie Wlodarek, Lilly Gauger (je 3), Ronja Breuer (2), Evelyn Riegert (1)

Reifeprüfung bestanden

Weibliche B-Jugend des VfL Gummersbach festigte ihre Spitzenposition mit einem Auswärtssieg bei starken Leverkuserinnen

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell


Das war ein hartes Stück Arbeit, das der Tabellenführer der Nordrheinliga in der Farbenstadt bewältigen musste. Begründet war dies nicht in einer eher durchschnittlichen Leistung des Primus - ganz im Gegenteil -, sondern in der Tatsache, dass Bayer alles mobilisiert hatte, was in der B-Jugend spielberechtigt war, um den wichtigen vierten Platz in der Tabelle zu erobern, der auch die Gewähr bietet, in der nächsten Saison erneut in dieser Spielklasse antreten zu dürfen. Mit diesem Aufgebot der Ausgesuchten hatte der VfL anfangs heftige Probleme, lag bereits nach rund acht Minuten mit 5:1 im Hintertreffen. Doch angeführt von einer bärenstarken Hannah Stöcker, die insgesamt zehn Tore erzielte, und einer formidablen Kea Wendel im Tor, machte man sich auf die Verfolgung und lag zur Halbzeit bereits mit zwei Toren vorne.

"Wir haben die taktischen Anweisungen sehrt gut umgesetzt", freute sich VfL-Trainer Erik Schoppmann. Die zweite Hälfte startete mit einer Kopfverletzung von Rückraumshooterin Hannah Stöcker, die das Feld verlassen musste. Doch der VfL brach nicht ein, jetzt übernahm Emely Brand das Kommando. Häufige Umstellung der Deckungs-Varianten brachten Ballgewinne und der VfL lag ständig mit drei bis fünf Toren vorne. Am Ende war der Auswärtssieg nicht gefährdet, und Schoppmann freute sich über die reife Leistung seiner Mannschaft. "Das war ein sehr gutes Handballspiel mit einem verdienten Sieger."


TSV Bayer Leverkusen - VfL Gummersbach 24:27 (11:13).

VfL Gummersbach: Hannah Stöcker (10), Celine Blumberg (5/3), Emely Brand (4), Marie Wlodarek, Ronja Breuer (je 2), Emilia Gauger (2/1), Lilly Gauger, Annika Frick (je 1)

Den Sieg im Topspiel erzwungen

In einer extrem spannenden Begegnung der Nordrheinliga bezwingt die weibliche B-Jugend des VfL Gummersbach die Gastgeber aus St. Tönis und übernimmt die Tabellenspitze.

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell


Der Tisch war vor dem Spitzenspiel gedeckt. Beide Mannschaften rangierten punktgleich auf den Plätzen eins und zwei, mehrere hundert Zuschauer waren in die Sporthalle nach Tönisvorst gekommen und wurden nicht enttäuscht. 50 Minuten lang erlebten sie eine hochklassige Partie, die am Schluss sogar noch einen Nervenkrimi bereithielt - mit dem besseren Ende für die Gäste, die jetzt mit einem kleinen Vorsprung in das letzte Drittel der Saison gehen. Noch im Hinspiel hatte man hoch gegen St. Tönis verloren.

Und auch diesmal hatte der VfL erhebliche Probleme, um ins Spiel zu kommen. Nicht so sehr im Angriff, da hatte man sich im Training gut auf die offensive Abwehr der Gastgeberinnen eingestellt. Doch die Deckung funktionierte über weite Strecken der ersten Hälfte gar nicht. Die Auswahlspielerin der Turnerschaft am Kreis war von der Abwehr nicht unter Kontrolle zu bekommen und erzielte ein Tor nach dem anderen.
Nach einem verteilten Beginn, stürmte St. Tönis davon und lag nach 19 Minuten mit 11:6 in Führung. Dann wechselte der VfL die Torhüterin, und mit Lea Schoppmann kam mehr Sicherheit ins Spiel. In der Abwehr stand man kompakter, im Angriff agierten die Blau-Weißen druckvoller und binnen weniger Minuten war der Ausgleich geschafft. Mit einem knappen Rückstand ging es in die Pause.

Doch St. Tönis erwies sich als harte Nuss, lag auch nach dem Wechsel lange Zeit mit zwei bis drei Toren vorne. 20:18 hieß es sechs Minuten vor Schluss, ehe der VfL alle Kräfte mobilisierte. "Wir haben am Ende gefightet und alles reingeworfen ", strahlte ein überglücklicher Trainer Erik Schoppmann, der sah, wie sein Team zunächst den Ausgleich schaffte, und im Anschluss Torhüterin Lea Schoppmann in der entscheidenden Phase einen Siebenmeter entschärfte. Bis wenige Sekunden vor dem Ende blieb es spannend, ehe Marie Wlodarek bei drohendem Zeitspiel mit dem 20:22 den Deckel draufmachte und Lilly Gauger sogar noch einen Treffer nachlegte. "Jetzt wollen wir diesen Vorsprung in der Tabelle auch bis zum Ende verteidigen ", meinte Trainer Schoppmann.


Tschft. St. Tönis - VfL Gummersbach 20:23 (11:10)

VfL Gummersbach: Hannah Stöcker (7), Celine Blumberg (5/1), Lilly Gauger (3), Marie Wlodarek (3/1), Emely Brand (2), Annika Frick, Ronja Breuer, Evelyn Riegert (je 1)





VfL schießt sich ein für den Gipfel

In der Nordrheinliga gelingt dem Gummersbacher Nachwuchs ein deutlicher 27:18-Erfolg gegen BTB Aachen - Spitzenspiel gegen St. Tönis am nächsten Sonntag.

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Insgeheim hatte man sich in der Mannschaft der Gastgeber wohl schon mit dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag beschäftigt, wenn der VfL auf den punktgleichen Spitzenreiter aus St. Tönis trifft. Doch zuvor galt es die Pflichtaufgabe gegen BTB Aachen zu bestehen. Und die entpuppte sich zunächst als echte Herausforderung, denn weite Teile der ersten Hälfte fanden die Gastgeberinnen nicht zu ihrem Spiel und mussten gar einem Rückstand hinterherlaufen. "Nach der Weihnachtspause war es für uns nicht leicht, wieder in den Spielrhythmus zu kommen ", hatte VfL-Trainer Erik Schoppmann Verständnis für die Anlaufschwierigkeiten. Doch nach dem 8:10-Rückstand (19.) kamen die jungen VfL 'erinnen endlich in die Gänge, erzielten sechs Tore in Folge und gingen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine.
25 Minuten zum Warmspielen hatten dann gereicht, denn nach dem Wechsel gab nur noch der VfL den Ton an. Vorne ließ man den Ball jetzt gut laufen und spielte immer wieder Ronja Breuer auf Rechtsaußen frei, die sieben Treffer erzielte und von ihrem Trainer ein Sonderlob erhielt. Schon nach 35 Minuten war die Partie entschieden, als sich der VfL zwischenzeitlich auf 18:12 abgesetzt hatte. In der Folge gewährte Schoppmann allen Spielerinnen Einsatzzeiten und wechselte kräftig durch. Der klare 27:18-Sieg war jedenfalls zu keiner Zeit gefährdet. "Jetzt freuen wir uns auf das Spitzenspiel in St. Tönis und werden uns akribisch vorbereiten ", meinte der Gummersbacher Coach, der auch die starke Leistung von Hannah Stöcker hervorhob, die nicht nur sieben Tore erzielte, sondern auch aufgrund ihrer kämpferischen Einstellung in Angriff und Abwehr voranging.



VfL Gummersbach: Hannah Stöcker, Ronja Breuer (je 7), Emilia Gauger (4), Marie Wlodarek (3), Celine Blumberg (3/1), Lilly Gauger (2), Emely Brand (1)

Verlustpunktfrei bis zum Finale

Tag zwei beim diesjährigen Sauerland Cup begann wie immer mit frühem Aufstehen. Das erste Spiel der Mädels wurde um 9 Uhr angepfiffen, sodass wir uns um 7 Uhr auf den Weg nach Hemer machten.

Dort erwartete und der Zweitplatzierte aus der anderen Vorrundengruppe, die Mannschaft vom TV Hannover-Badenstedt. Gestützt auf eine gut aufgelegte Kea Wendel im Tor konnten sich unsere Mädels Zug um Zug absetzen und über 6:3 (6.min), 11:4 (13.min) bis auf 18:9 (22.min) davonziehen. Erst in den letzten drei Minuten gestattete man dem Gegner eine Ergebniskorrektur zum 18:13 Endstand.

Im letzten Spiel der Zwischenrunde traf man auf die Mannschaft, in deren Heimhalle wir das bisherige Wochenende verbracht hatten, die Mannschaft des TV Hemer. Diese hatten in der Vorrunde als einzige dem VfL Bad Schwartau einen Punkt abgeknöpft. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich über die komplette Distanz keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen konnte. Nach 2:4 Rückstand konnten unsere Mädels zum 4:4 ausgleichen, nur um kurze Zeit später erneut mit zwei Toren (6:8 in Rückstand zu geraten. Eingeleitet durch eine Parade von Kea konnte der Rückstand beim 10:10 erneut ausgeglichen und mit zwei weiteren Toren auf 12:10 in Führung gegangen werden. Am Ende behielt unsere Mannschaft mit 13:12 die Oberhand, was eine perfekte Ausgangsposition für das Halbfinale bedeutete.

Dort erwartete uns die Mannschaft des AMTV Hamburg. Für unsere Mädels war klar, dass man jetzt auf jeden Fall den Finaleinzug perfekt machen wollte. So wurde losgelegt wie die Feuerwehr (4:0 3.min). Diesen Vorsprung gab man auch während des gesamten Spiels nicht mehr aus der Hand. Am Ende stand ein 17:12 auf der Anzeigentafel.

So langsam machte sich der körperliche Verschleiß bemerkbar, was auch die Freude über das Erreichen des Finals nur mäßig überspielen konnte. Unseren 10 standen in jedem Spiel 14 Spielerinnen gegenüber. Trotzdem wollten die Mädels bei der dritten Finalteilnahme nun endlich das Ding rocken. Ein Umzug in die Kreissporthalle stand an, in der eine proppenvolle Tribüne die Mädels empfing.
Leider begann das Spiel alles andere als positiv für unsere Mannschaft. Nach sechs Minuten stand es 0:5, ehe Hannah Stöcker der erste Treffer gelang. So langsam kamen die Mädels in Schwung, doch war die Hypothek der ersten Minuten einfach zu groß. Zwar blieb die Spannung bis zum 11:13 noch hoch, für das Einleiten einer Wende reichte die Kraft dann nicht mehr. Am Ende stand ein 12:15 auf der Anzeigentafel.

Dafür, dass wir mit nicht allzu hohen Erwartungen hier angereist waren, ist dieser zweite Platz aller ehrenwert und wir sagen Danke an die Mannschaft für diese Leitung.

Ein weiteres Highlight war die Wahl von Emilia Gauger zur besten Spielerin der weibl. B-Jugend, auch dafür von uns Herzlichen Glückwunsch!!

B1 zum fünften Mal beim Sauerland CUP

Am diesem Wochenende nahm die weibliche B1 des VfL Gummersbach zum fünften Male am Sauerland Cup in Menden teil. Durch das verletzungsbedingte Fehlen von Annika Frick und der durch Teilnahme am Deutschland Cup verhinderten Celine Blumberg war die Auswechselbank nur dünn besetzt.
Ziel des ersten Tages war es, in der Gruppenphase unter die ersten beiden Plätze zu kommen, damit eine gute Ausgangsposition für die Zwischenrunde erreicht wird.
Im ersten Spiel gelang unseren Mädels auch direkt ein ungefährdeter 20:12 Sieg gegen die Hausherren der SG Menden Sauerland, ehe es gegen den vermeintlich stärksten Gegner, die Mannschaft vom SV Zeeburg aus Holland ging. Diese hatten ihr erstes Spiel gegen Korschenbroich eindrucksvoll mit 17:7 gewonnen und dabei einen schnellen und schönen Handball gezeigt. Unsere Mädels legten los, wie die Feuerwehr und konnten, unterstützt durch einige unglückliche Aktionen der Holländerinnen, einen 4:0 Lauf hinlegen. Danach entwickelte sich ein tolles Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Mädels den vier Tore Vorsprung durchs ganze Spiel mitnehmen konnten und verdient mit 12:8 gewannen.

Spiel Nummer drei gegen den Tabellenletzten aus Korschenbroich wurde konzentriert begonnen, schnell führte man 6:1. Über 8:3 ging es bis zur Hälfte der Spielzeit auf 12:4, ehe etwas Sand ins Getriebe kam. Vorne wurden beste Chancen nit genutzt und auch die Abwehr ging nur noch halbherzig zur Sache. So kam Korschenbroich bis auf 13:9 heran. Erst ein Schlussspurt konnte den 17:12 Sieg sichern.

Im letzte Spiel des heutigen Tages trafen die Mädels auf alte Bekannte, die Mannschaft vom Haaner TV. Da bei einigen der Akku schon merklich leer war, versuchte Coach Erik Schoppmann die Mädels entsprechend zu motivieren.

Der Anfang war allerdings nicht sehr vielversprechend, binnen 2 Minuten lag man mit 0:3 hinten. Doch die Mädels stemmten sich gegen ein Überrollt werden und konnten mit einem 3:0 Lauf kontern. Nach 6 Minuten konnte erstmals die Führung zum 6:5 erzielt werden. Als weitere 6 Minuten später Lilli Gauger mit drei blitzsauberen Toren hintereinander zum 11:7 traf, war der Widerstand der Haaner Mädels gebrochen. Bis zum Spielende standen weiteren 9 Toren unsere Mädels lediglich 4 auf Haaner Seite zu Buche.

So war das Ziel des Tages mit 4 Siegen erreicht und man nimmt 2 Punkte mit in die morgige Zwischenrunde, in der zwei Spiele zu absolvieren sind.

Link zum Sauerland Cup:
https://senior.sauerlandcup.de/cms2/index.php/spielplaene-weibliche-b-2/zwischenrunde/spielplan

Mit Kantersieg Reaktion gezeigt

Weibliche B-Jugend des VfL Gummersbach geht in der Nordrheinliga mit Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause.

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Weihnachtlich war Gummersbachs Trainer Erik Schoppmann nach dem deutlichen Sieg gegen das Schlusslicht gestimmt. Nicht allein die Höhe des Erfolges gegen die Bundesstädter hatte dem Coach gefallen, sondern die Tatsache, dass seine Mannschaft eine Reaktion gezeigt hatte. Schließlich hatte der Trainer nach dem lustlosen Auftritt gegen den bergischen HC deutliche Worte gefunden und auch in der vergangenen Woche die Einstellungsdefizite auf dem Training deutlich benannt. "Das sah heute doch ganz anders aus ", lobte Schoppmann sein Team, das auch in der zweiten Hälfte nie nachgelassen hatte und mit den bemitleidenswerten Bonnern Katz und Maus spielte.
Auch ohne die verletzte Hannah Stöcker war der VfL Herr im Haus und kombinierte nach Belieben. Mit Konsequenz und Aggressivität agierte man in der Deckung und kam immer wieder zu Gegenstoßtoren. "Da war endlich mal wieder Feuer drin ", meinte der Trainer, der besonders Emilia Gauger ein Sonderlob ausstellte, die mit neun Toren eines ihrer besten Saisonspiele abgeliefert hatte. Im neuen Jahr soll mit derselben Einstellung weitergespielt werden. "Wir haben noch einiges vor ", legte Schoppmann die Perspektive bereits auf 2019.



VfL Gummersbach: Emilia Gauger (9), Annika Frick, Ronja Breuer (je 7), Marie Wlodraek (5), Celine Blumberg (4), Lilly Gauger, Emely Brand (je 3), Evelyn Riegert (2)

Überheblichkeit wäre fast ins Auge gegangen

Weibliche B-Jugend des VfL Gummersbach tut sich gegen den Bergischen HC unnötig schwer

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Spiel gewonnen, den zweiten Tabellenplatz untermauert - klingt alles gut, doch VfL-Trainer Erik Schoppmann war sauer. Und das hatte mit dem lustlosen und teils überheblichen Auftritt seines Teams gegen den Tabellenvorletzten zu tun. "Jede Spielerin sollte sich selbst einmal hinterfrage, ob sie selbst alles tut, damit wir unsere Saisonziele erreichen ", war Schoppmann angefressen. Die Partie gegen den Bergischen HC sei im Übrigen ein Ergebnis einer alles andere als optimalen Trainingswoche gewesen.

Eigentlich war alles im Sinne des VfL gelaufen, man startete mit einem schnellen 4:0 und baute den Vorsprung in der ersten Hälfte kontinuierlich auf 15:7 aus. Doch nach dem Wechsel agierten die B-Jugendlichen pomadig, und der BHC ließ sich nicht zweimal bitten, kam bis auf 18:16 heran. Erst ein Kraftakt zum Schluss sorgte für die fest eingeplanten zwei Punkte. "Die Einstellung ist der Knackpunkt, darüber wird zu reden sein ", kündigte Trainer Schoppmann Gesprächsbedarf an.


VfL Gummersbach: Celine Blumberg (6/2), Emely Brand, Marie Wlodarek (je 4), Emilia Gauger (4/1), Ronja Breuer, Lilly Gauger (je 3), Evelyn Riegert, Annika Frick (je 1)

VfL ringt Solingen im Spitzenspiel nieder

Gummersbach - Weibliche B-Jugend erklimmt nach 20:17-Erfolg den zweiten Platz in der Nordrheinliga

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Eine umkämpfte Partie mit einem verdienten Sieger aus der Kreisstadt erlebten die Zuschauer in der Gerhard-Kienbaum-Halle. Dabei hatte der VfL in diesem Spitzenspiel vornehmlich in der ersten Hälfte erhebliche Mühe mit den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen, die keinem Zweikampf aus dem Weg gingen. Mit der offensiven Deckungsformation des HSV hatten die VfL-Angreiferinnen ihre liebe Müh und Not und liefen so ständig einem Rückstand hinterher. In der zweiten Halbzeit änderte sich dann das Bild. Der VfL konnte aus einer jetzt starken Abwehr immer wieder Nadelstiche setzen, schloss toretechnisch nicht nur auf, sondern ging sogar mit 15:13 (36.) in Front. Doch die Gäste schafften erneut den Ausgleich, hatten aber am Ende der besseren Athletik der Gummersbacherinnen nichts mehr entgegenzusetzen.
"Das war ein weiterer Schritt nach vorne gegenüber der Vorwoche", meinte VfL-Trainer Erik Schoppmann, der sich vor alle über das Comeback von Emely Brand nach einer halbjährigen Verletzungspause freute. Die Kreisläuferin erzielte nicht nur drei Tore, sondern "bietet uns jetzt wieder eine weitere personelle Option ".


VfL Gummersbach: Hannah Stöcker (5), Emilia Gauger (4/1), Annika Frick (4/2), Emely Brand (3), Celine Blumberg (2), Lilly Gauger, Marie Wlodarek (je 1)

Merkwürdige Pfiffe

Gummersbach - In der Nordrheinliga der weiblichen B-Jugend kassierte der VfL Gummersbach gegen Tabellenführer St. Tönis eine schmerzhafte 17:25 (7:11)-Niederlage

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Es sollte der Gipfel werden, denn beide Teams hatten in der noch jungen Saison bislang kein Spiel verloren. Doch die Partie mitten in der Woche bot keine Spannung, war einseitig - und das hatte Gründe. Seine Mannschaft habe nicht den besten Tag erwischt, aber das war es nicht, was VfL-Trainer Erik Schoppmann noch am Tag danach mächtig ärgerte. "Ich sage in der Regel nichts über die Schiedsrichter, aber was die in den ersten 20 Minuten gepfiffen haben, war absolut beschämend ", sah er sein Team krass benachteiligt. Sieben Zeitstrafen gegen die Gastgeberinnen, keine gegen St. Tönis und ein Siebenmeterverhältnis von 5:10 gegen den VfL sprechen Bände. Einen anderen Verlauf hätte die Partie genommen, wären die Referees in Form gewesen, da war sich Schoppmann sicher.

Jedenfalls konnte der VfL trotz der merkwürdigen Pfiffe lediglich am Anfang noch einige Akzente setzen und bis zum 5:7 (16.) auf Tuchfühlung bleiben. Im Anschluss setzten sich die Gäste bereits bis zur Pause ab und erhöhten den Vorsprung in der Folge kontinuierlich bis zum 12:21 (43.). Erst danach gelang es dem VfL, das Spiel wieder offener zu gestalten. Ein Extralob des Trainers verdiente sich Ronja Breuer, die nicht nur in der Deckung gut stand, sondern auch sechs blitzsaubere Tore erzielte. "Wir müssen uns jetzt wieder berappeln. Bis Montag ist trainingsfrei, danach werden wir wieder Vollgas geben und uns auf die Verfolgung der vor uns stehenden Mannschaften begeben ", war Schoppmann bereits wieder angriffslustig.


VfL Gummersbach: Ronja Breuer (6), Hannah Stöcker (4), Emilia Gauger (4/1), Annika Frick (2/2), Celine Blumberg (1)

Zweiter Sieg nach 3 Wochen Pause

Gummersbach - Beim klaren Sieg der weiblichen B des VfL Gummersbach über Bayer Leverkusen überragte Torhüterin Lea Schoppmann.

Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Gerade mal ein Spiel hatte der VfL Gummersbach absolviert, da schickte ihn der Spielplan in eine dreiwöchige Zwangspause. Und die merkte man der Mannschaft von Trainer Erik Schoppmann auch an. "Wir haben anfangs überhaupt nicht unseren Spielrhythmus gefunden ", so der Coach. Fast 20 Minuten lang tat man sich sehr schwer und konnte sich bei Trainer-Tochter Lea bedanken, die mit spektakulären Paraden dafür sorgte, dass man ein Remis halten konnte. Dann aber war das Eis gebrochen und die VfL-Maschine lief fortan flüssig. Bis zur Halbzeitpause konnte man bereits drei Treffer vorlegen und ließ den Mädels vom Bayerkreuz nach dem Wechsel nicht mehr den Hauch einer Chance.

Vor allem auch von den Außenpositionen erzeugte man starken Druck auf die Bayer-Deckung und erzielte schöne Tore. Mit einem Zwischenspurt setzte man sich vom 18:12 (32.) auf 23:14 (37.) ab, Bayer hatte jetzt nichts mehr zuzusetzen, der VfL war technisch und konditionell deutlich überlegen. Jetzt stand im Übrigen auch die Deckung. Zwar schaltete man im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurück, konnte am Ende aber zehn Tore Abstand zum Gegner aufbauen. Trainer Schoppmann zeigte sich mit dem Saisonauftakt hoch zufrieden. "Wir haben noch eine weiße Weste und mit Leverkusen den Tabellenführer klar besiegt. Darauf können wir aufbauen."



VfL Gummersbach: Hannah Stöcker (7), Annika Frick (7/2), Celine Blumberg, Lilly Gauger (je 5), Emilia Gauger (3), Ronja Breuer (2), Marie Wlodarek (2/1)

VfL-Mädchen lassen BTB keine Chance

Gummersbach - Weibliche B-Jugend des VfL Gummersbach siegen mit 17:28 (10:14)deutlich in Aachen.


Bericht von Bernd Vorländer / Oberberg aktuell

Starker Auftakt für das Gäste-Team von Trainer Erik Schoppmann. Nach einigem Abtasten zu Beginn feierte man einen klaren und verdienten Sieg in der Kaiserstadt. Schon zu Beginn lagen die VfL-Mädchen mit 3:6 (12.) vorne, musste dann aber zusehen, wie der Gegner auf 9:9 herankam. Dann jedoch nutzte der VfL besser als zuvor die sich bietenden Gelegenheiten und machte schon vor der Pause beim 10:14 vieles klar.

Nach dem Wechsel war es die souveräne Deckung, die den Weg zu einem Kantersieg ebnete. So stand es nach 44 Minuten 13:25. "Und wir haben schnell nach vorne gespielt und waren dann auch treffsicher ", freute sich Schoppmann. Am Ende stand ein deutliches 17:28 zu Buche.

"Wir haben eine prima Stimmung in der Mannschaft und freuen uns über einen gelungenen Start in eine Saison, in der wir einiges vorhaben ", so der VfL-Trainer der die Unparteiischen für eine "sehr gute Leistung " lobte. Einzig der zersplitterte Spielplan ärgert Schoppmann, denn das nächste Spiel steht für seine Mannschaft erst am 6. Oktober an.


VfL Gummersbach: Lilly Gauger (7), Emilia Gauger (5/2), Annika Frick (4/1), Hannah Stöcker, Ronja Breuer (je 4), Melisa Özmen, Marie Wlodarek (je 2)

Ein dickes Dankeschön an Meike Puhle

Begleitet wurde die Mannschaft für zwei Tage von Meike Puhle, die verantwortlich ist für den Bereich Athletik und Fitness.

Dafür ein ganz dickes Dankeschön an Finn und Meike.

Ein weiterer Besuch bei Freunden

Bei einer ordentlichen Saisonvorbereitung darf natürlich ein Trainingslagerwochenende nicht fehlen. Dieses Jahr verbringen unsere Mädels dieses zum zweiten Mal bei unseren Freunden vom SV Henstedt-Ulzburg.

Es sind drei intensive Tage im Norden unserer Republik geplant.

VfL Gummersbach Damen 2020

Wir sind die weibliche B1-Jugend des VfL Gummersbach und freuen uns darauf, euch hier auf unserer Homepage immer die aktuellsten News der laufenden Saison mitzuteilen.

Achtelfinale deutsche Meisterschaft weibl. B-Jugend 2018/2019


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