Wer hats drauf: Die Mädels vom VfL Gummersbach

Auch am letzten Tag des 42. Ulzburg Cups hieß es: Nicht lange schlafen!

Da wir unsere Unterkunft in Raum 119 des Alster Gymnasiums bis 10 Uhr sauber zu übergeben hatten, erklang um 8 Uhr der Weckdienst. Die Feierlichkeiten des Sonntagabends hatten sich in Grenzen gehalten und so war bis zum Frühstück um 9 Uhr schon das meiste Gepäck verstaut. Bei der einen oder anderen Spielerinn machte sich jedoch etwas Nervosität breit. Diese wurde mit einem großen Obstbecher bei strahlendem Sonnenschein auf dem Rasenplatz bekämpft. Zugegebenermaßen wurde auch ich mit jeder Minute unruhiger. Ich fragte mich, ob es tatsächlich einer Mannschaft gelingen konnte, in drei aufeinanderfolgenden Spielklassen (von der D- über die C- bis zur B-Jugend) den Sieg davontragen zu können. Irgendwie ging die Zeit bis zum Anpfiff doch rum.

Über unseren Gegner, die Mädels des TSC Nord Harrislee wussten wird nicht allzu viel. Am Vorabend hatte uns einer der übrigens insgesamt sehr guten Schiedsrichter ein paar Informationen zu dem Verein gegeben.
Gegen die groß gewachsenen Mädels aus dem hohen Norden unserer Republik entwickelte sich ein Spiel, dass einem Finale würdig war. Lea konnte direkt zu Begin mit zwei Paraden, darunter einem 7m glänzen. Bis zur Hälfte der ersten Halbzeit konnte sich keine von beiden Mannschaften einen großen Vorteil verschaffen. Das Blatt wendete sich, als Annika nach einem schönen Anspiel von Emilia zum 6:7 einnetzte. Zwar musste im Gegenzug Ronja nach einem Foul für 2 min auf die Bank, den Angriff der Flensburger konnte man jedoch abwehren und postwendend in Unterzahl die erstmalige 2 Tore Führung herausspielen. Doch kaum war Ronja wieder auf der Platte, erwischte es Hannah, die die heranstürmende Halbrechte des Gegner nicht richtig zu fassen bekam. Also weiter Unterzahl. Beim Stand von 9:10 aus Sicht der Flensburger tauschten Lea und Kea ihre Plätze im Tor. Mit Hannahs Wiederkehr und einem Zuspiel auf Emely konnte diese das 9:11 erzielen. Vorher wurde eine Attacke des Gegners auf Ronja von den Schiedsrichtern mit einer 2min Strafe geahndet. Zur Halbzeit pfiffen die guten Schiedsrichter beim Stand von 10:12.
Bemerkenswert fand ich den Ausdruck in den Augen der Mädels in der Halbzeitpause. Da stand der Fokus auf: Hier gehen wir als Sieger vom Platz.
Der eigene Anwurf zur Halbzeit zwei bescherte den Mädels die erste drei Tore Führung. Nach ihrem Treffer zum 11:14 kassierte Annika im zurücklaufen durch eine unglückliche Aktion eine 2min Strafe. Also hieß es wieder Unterzahl. Auch in dieser Situation konnte Celine, ein wenig unterstützt von der schwach spielenden Torhüterin, den Abstand von drei Toren aufrechterhalten. Im Gegenzug wurde ein Torwurf der starken Rechtsaußen wegen Übertretung des Kreises abgepfiffen. Marie erzielte daraufhin die erste vier Tore Führung des Spiels. Diese hielt bis zur 22. Minute, als ein weiterer Angriff der Flensburger abgewehrt und die Führung auf 12:17 ausgebaut werden konnte. Langsam konnte man dem Gegner anmerken, dass es wohl nichts mit einem Sieg in diesem Finale werden würde. Doch keimt noch mal Hoffnung auf, als Hannah sich ihre zweite 2 min Strafe abholte. Die Vorsprung schmolz auf drei Tore, ehe Emilia mit der angesagten "Eins " den Abstand wieder auf vier erhöhte. Eine schöne Parade von Kea, ein Wurf von Emilia, eine Torhüterin, die nicht aufgepasst hatte, und schon stand es 14:19. Die nächsten Angriffe konnten hüben wie drüben nicht in Tore verwandelt werden. Nach dem 15:19 gelang Lilly Gauger noch ein schönes Tor von links außen. Das letzte Tor blieb dem Gegner vorbehalten und so wurde die Partie beim Stand von 16:20 abgepfiffen.

Mich hat es sehr gefreut, dass ich selbst im Finale alle Spielerinnen habe einsetzen können. Besonders das Wechseln der Spielerinnen, welches sie eigenständig durchgeführt haben, lief problemlos.

Eine schöne Geste war es, als Annika in der 26. Minute nochmal ihren Platz für Emely räumte, da es voraussichtlich das letzte Spiel für Emely sein wird, bevor Sie sich im Juni einer OP an der Schulter unterziehen muss.

Es hat das beste Team verdient gewonnen.

Vielen Dank an die Mädels für ein unvergessliches Wochenende

Zwei Spiele zum Einzug ins Finale

Auch am zweiten Tag mussten unsere Mädels um 9 Uhr zu ihrem ersten Spiel antreten. Im Viertelfinale hieß der Gegner Grün-Weiß Schwerin. Sie waren trotz der Uhrzeit "heiß " auf das Spiel. Geleitet wurde die Partie von den guten Referees aus Ägypten.
Das Spiel begann mit jeweils einem 7m Für uns und für die Schweriner Mädels. Unseren verwandelte Emely Brand sicher, den unserer Gegner konnte Kea parieren. So verlief das Spiel abwechslungsreich bis zum 6:6, ehe unsere mit einem 3:0 Lauf ein erstes Zeichen setzten konnten. Dies bedeutete auch gleichzeitig den Halbzeitstand.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit konnte noch ein 2:0 Lauf draufgesetzt werden. Diesen Vorsprung gaben die Mädels bis zum Spielende nicht mehr ab.

Der Halbfinaleinzug wurde mit dem 19:13 perfekt gemacht.

Eineinhalb Stunden später begann das Halbfinale gegen eine weitere schwedische Mannschaft, der von Eslövs IK. Dies sollte geprägt sein von einer bärenstarken Kea mit einer Quote von fast 50% im Tor unserer Mannschaft. So konnten sich die Mädels Tor um Tor absetzen. Bis zur 7. Minute wurde eine 5:3 Führung herausgespielt. Diese wurde bis zur Halbzeit auf 9:5 heraufgeschraubt.
In Hälfte zwei konnte der Vorsprung noch auf 5 erhöht werden, ehe auch diese Gegner versuchten, mit der Torhüterin als 7. Feldspielerin das Spiel noch mal umzubiegen.
Das gelang jedoch nicht, im Gegenteil, Kea konnte auch noch einen 7m entschärfen. So endete das Spiel hochverdient mit 13:8 und die Mädels feierten den Finaleinzug entsprechend.

Im fünften Jahr beim Ulzburg Cup zum dritten Mal das Finale erreicht, dazu noch einen dritten und einen vierten Platz. Das können sich wenige Mannschaften auf die Fahne schreiben.

Ersten Spieltag positiv beendet

Früh aufstehen war angesagt für unserer Mädels. Das erste der drei Spiele des heutigen Tages gegen den AMTV Hamburg war für 9 Uhr angesetzt. Das befürchtete Müdigkeitsphänomen, welches wir aus dem einen oder anderen Turnier der Vergangenheit kennen lernen durften, war heute kein Thema. Die Mädels legten los wie die Feuerwehr. Über 4:2 (4.) und 8:4 (8.) wurde der Halbzeitstand von 10:5 herausgespielt. Und das trotz der roten Karte, die Kea in Minute 2 kassierte. Auch in Halbzeit Zwei wurde nicht nachgelassen und, gestützt auf eine gut aufgelegte Lea, Tor um Tor erzielt und so konnte ein nie gefährdeter 18:11 Sieg herausgespielt werden.

Im zweiten Spiel ging es gegen die schwedischen Vertreter aus Lugi HF. Diese hatten in ihrem ersten Spiel den HT Norderstedt mit 10:3 besiegt.
Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel in denen unsere Mädels nur einmal, nämlich beim Stand von 2:3 in Rückstand kamen. Bis zur Halbzeit konnte ein 3 Tore Vorsprung (8:5) herausgespielt werden. Nach Wiederbeginn konnte der Vorsprung auf 4 Tore erweitert werden. Der Gegner nahm nun den Torwart als 7. Feldspieler dazu, was dazu führte, dass unsere Mädels etwas Verwirrt waren. Es gelang der schwedischen Torfrau sogar ein gut herausgespieltes Feldtor.
Der Vorsprung schmolz Tor um Tor und mit etwas Glück konnte das 14:14 über die Zeit gerettet werden.

So musste, um den Gruppensieg zu erreichen, das letzte Spiel gegen den HT Norderstedt hoch gewonnen werden. Der Anfang gestaltete sich allerdings alles andere als einfach. Nach gespielten 8 Minuten stand es 4:5, weil vorne und hinten nichts gelingen wollte. Eine Parade von Kea leitete dann die erhoffte Wende ein. Drei schnelle Tore von Annika, Emilia und Ronja sicherten das Halbzeitergebnis von 7:5. Mit Anwurf zur zweiten Halbzeit startete der Gummersbacher Turbo in Form eines 8:0 Laufs. Tempo über Tempo schloss sich an die konsequente Abwehrarbeit an. Nach einem Gegentor erfolgte noch ein 7:0 Lauf und am Ende stand ein 23:7 auf der Anzeigentafel.
Das bedeutete den Gruppensieg und Éinzug ins Viertelfinale. Das findet am Sonntag um 9Uhr in Halle 3 gegen Grün-Weiß Schwerin statt

VfL Mädels fahren zum 5. Mal zum Ulzburg Cup

Mit freudiger Erwartung fährt die B1 des VfL Gummersbach zum 42. Select Ulzburg Cup zu unseren Freunden nach Henstedt. Die anfängliche Ausgelassenheit wurde durch eine katastrophale Verkehrssituation getrübt. Sieben Stunden für 430KM sind schon ganz schön heftig. Der Empfang war wie immer in den letzten Jahre sehr herzlich, waren doch auch gerade in der letzten Woche die B-Jugend Mädels des SV Henstedt-Ulzburg bei uns in Gummersbach zum Trainingslager.

Ein Novum ist es, dass die Mädels in diesem Jahr ohne Trainer dorthin fahren, hatte doch der bisherige Coach Erik Schoppmann zum 01.05.2018 seinen Abschied verkündet. So lag die Verantwortung bei Betreuer Thomas Frick und den beiden Physios Anja Wendel und Frank Meyer. Übersicht der Gruppenphase

VfL Gummersbach Damen 2020

Wir sind die weibliche B1-Jugend des VfL Gummersbach und freuen uns darauf, euch hier auf unserer Homepage immer die aktuellsten News der laufenden Saison mitzuteilen.

VfL Gummersbach Bundesliga

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