Der verdiente Sieg einer Mannschaft


Ein Sieg mit vielleicht einem Tor. Das war die Marschrichtung und das Wunschergebnis, welches sich Trainer Erik Schoppmann für das Hinspiel gewünscht hatte.
Es sollte anders kommen. Die Mädels waren so motiviert, wie wir sie lange nicht gesehen haben. Nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Der erste Angriff konnte zwar nicht erfolgreich abgeschlossen werden und im Gegenzug erzielten die Haanerinnen das 1:0. Danach starteten unsere Mädels einen 6:0 Lauf, der auch durch eine Auszeit von Trainer Andre Wernicke beim Stand von 1:4 nicht unterbrochen wurde. Beim Stand von 4:8 nahm Erik Schoppmann die erste Auszeit, da in der Deckung von den Mädels die eine oder andere Fehlentscheidung getroffen wurde. In der Folgezeit ließen die Mädels einige 100%ige Chancen liegen, was dazu führte, das der TV Haan bis zur Halbzeit auf 7:11 herankam. In der Halbzeit wurden die Mädels von Trainer Erik Schoppmann nochmals eingeschworen, eine geschlossene Mannschaftsleitung abzurufen. um hier nach Möglichkeit das eine oder andere Tor mehr vorzulegen. Das zeigte Wirkung. Mit Start der zweiten Hälfte wurde konzentrierter in der Deckung gearbeitet und der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Nach einem 0:5 Lauf zum 10:19 war Haans Trainer gezwungen, eine weitere Auszeit zu nehmen. Auch diese führte nicht dazu, dass der Vorsprung kleiner wurde. Im Gegenteil, unsere Mädels konnten den Vorsprung bis auf 12:26 ausbauen. In der Schlussphase gelangen den Haaner Mädels noch der eine oder andere Treffer, sodass letztendlich ein hochverdienter 17:28 Sieg auf der Anzeigentafel stand.

Haaner TV – VfL Gummersbach (Donnerstag, 16 Uhr)

Im Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft tritt der weibliche Nachwuchs des VfL Gummersbach beim Haaner TV an.


Nach der männlichen C-Jugend des VfL Gummersbach greift am Donnerstag auch die weibliche C-Jugend des Bundesligisten nach dem Westdeutschen Titel. Das Hinspiel war verschoben worden, nachdem beim Gegner aus Haan am Wochenende mehrere Spielerinnen auf Klassenfahrt weilten. Aber auch den Oberbergern kam die Verlegung entgegen. „Wir haben in den letzten anderthalb Wochen Piano im Training gemacht und alle Wunden sind geheilt“, freut sich Trainer Erik Schoppmann, am Niederrhein mit seiner Bestbesetzung antreten zu können. Den Gegner kennen die jungen Kreisstädterinnen gut. Auf zwei Turnieren während der Saison kreuzten beide Vereine bereits die Klingen und gingen jeweils einmal als Sieger vom Feld. Schoppmann beobachtete zudem den eindrucksvollen Halbfinalsieg des HTV über den HSV Minden-Nord, der in beiden Duellen nicht den Hauch einer Chance hatte.


„Körperlich sind sie uns überlegen, dafür haben wir unsere Vorteile im spielerischen Bereich sowie bei der Schnelligkeit“, erwartet der VfL-Coach ein Spiel der unterschiedlich angelegten Systeme. Denn während die Gastgeber vermehrt über Würfe aus der zweiten Reihe agieren, suchen die Oberberger den Abschluss meist über viele Wechsel und Spielzüge. Respekt hat Schoppmann zudem vor der lautstarken Atmosphäre in Haan. Aber auch die Kreisstädter hoffen auf möglichst große Unterstützung des eigenen Anhangs. Unter anderem wird die männliche C-Jugend des VfL mit an den Niederrhein reisen, um ihre weiblichen Altersgenossen zu unterstützen. „Mit einem knappen Ergebnis, egal in welche Richtung, wäre ich bereits zufrieden“, beziffert der Coach die Chancen auf den Titel als völlig ausgeglichen und setzt vor allem auf das Rückspiel in der Schwalbe-Arena am Sonntag: „Da wollen wir alles raushauen.“

Finaleinzug perfekt gemacht

Die weibliche C-Jugend des VfL Gummersbach steht im Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft. Nach dem deutlichen Auswärtserfolg im Hinspiel in Tönnisvorst hatten die jungen Kreisstädterinnen im Rückspiel zunächst allerdings mit ihrem Nervenkostüm zu kämpfen. Der Start in die Partie misslang völlig und beim 4:7 (14.) nahm Trainer Erik Schoppmann seine erste Auszeit. „Danach haben wir einiges besser gemacht“, griffen die vorgenommenen Änderungen des Übungsleiters. Beim 8:8 (18.) fiel bereits der Ausgleich und auch die Tatsache, dass die Gäste nun zwei Siebenmeter in Folge liegen ließen, spielte den jungen Gummersbacherinnen in die Karten. Für einen zusätzlichen Schub sorgte zudem ein Torhüterwechsel, so dass die Gastgeberinnen mit einer komfortablen 12:9-Führung in die Kabinen gingen.
Zwei schnelle Ballgewinne und daraus resultierende Treffer nach dem Seitenwechsel sorgten zudem für Entlastung der angespannten Nerven. „Endgültig zugemacht haben wir den Sack aber nie“, analysierte Schoppmann. Beim 20:19 (40.) durften die Gäste immer noch ein wenig hoffen, letztlich ließ sich Gummersbach aber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Spätestens beim 23:20 (44.) durch einen Siebenmetertreffer von Emilia Gauger durften die VfL-Feierlichkeiten beginnen. Schoppmann war derweil über das komfortable Hinspielpolster froh. „Man merkte den Mädchen an, dass sie nicht nur körperlich, sondern auch mental nach einer langen Saison platt sind“, will er dem Team nun eine kleine Trainingspause geben.

Zweites Halbfinale Westdeutsche Meisterschaft weibl. C-Jugend
VfL Gummersbach C1 - Turnerschaft St. Tönis 25:23 (12:9)


Es spielten:
Emely Brand 6, Hannah Stöcker 5, Emilia Gauger 4/1, Melisa Özmen 4, Celine Blumberg 2, Lilly Gauger 2, Annika Frick 1, Patricia Curcic 1, Evelyn Riegert, Jule Wickler

Tor: Kea Wendel 7/1 Paraden, Lea Schoppmann 4/1 Paraden

VfL Gummersbach Damen 2020

Wir sind die weibliche C-Jugend des VfL Gummersbach Handball und freuen uns darauf, euch hier auf unserer Homepage immer die aktuellsten News der laufenden Saison mitzuteilen.

VfL Gummersbach Bundesliga

www.vfl-gummersbach.de

WHV Finale weibl. C-Jugend 2016/2017


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